Montag, 15. Dezember 2014

F wie Ferien

Uuuund da melde ich mich auch schon wieder :) !
Ich wollte euch im kalten Deutschland nur kurz unter die Nase reiben, dass ich dieses schöne Dezemberwochenende am Strand - genauer gesagt in Canoa - verbracht habe.
Wir sind Freitag Nacht mit zwei weiteren Freiwilligen aus irgendeiner anderen Organisation ( nämlich einem Deutschen namens Willem und einem US-Amerikaner namens Zack) sowie dem Ecuadorianer Pato mit dem Bus ca. sechs Stunden in Richtung Küste gefahren. Wir hatten echt Glück, denn Bus war schon fast voll, als wir um halb 11 am Schalter standen, um unsere Tickets zu kaufen. Glücklicherweise haben wir aber noch Plätze bekommen und so sind wir Samstag früh um halb 8 im kleinen Dorf Canoa an der Pazifikküste angekommen. Dort gibt es wirklich so gut wie nichts, außer ein paar kleine süße Bars und Restaurants am Strand sowie Hostels, ein paar kleine Läden und Surfschulen. Das erst was wir taten war, uns erstmal nach einem Hostel umzusehen. Nach einigen Fehlgriffen hatten wir dann ziemlich schnell eines gefunden, das uns allen einigermaßen gefiel und auch ziemlich sauber und günstig ( 6$ pro Nacht) war. Es wird von einem Italiener betrieben und hat sogar eine Gemeinschaftsküche, die wir später noch nutzen sollten. Nachdem wir das Hostel bezogen hatten, gings dann erstmal in ein Restaurant am Strand, wo wir Garnelenrührei frühstückten, bevor wir uns ans Meer begaben. 
Leider war das Wetter an diesem Tag weniger schön, es war ziemlich frisch und bewölkt und sehr windig, weswegen ich mich nur an den Strand legte und nicht ins Wasser ging, sondern später dann lieber noch einen kleinen Spaziergang machte und Muscheln sammelte. Dabei wurde ich von einem Ecuadorianer, Cristian, angequatscht, der dank eines Aufenhaltes in Deutschland Deutsch konnte und sich uns unbedingt anschließen wollte, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern, ab diesem Zeitpunkt war er also wie eine Klette an uns gehangen - jedoch allerdings ohne viel zu reden. Wir hatten dann jedenfalls gegen Nachmittag Hunger, weshalb wir uns erneut ein Restaurant suchten, um dort Fischsuppe und gebratenen Fisch zu essen. Danach kauften Steffi und ich uns dann noch Kokosnüsse, um daraus Kokoswasser zu trinken - das hatte schon wirklich Urlaub und Strandfeeling! Gegen Abend setzten wir uns dann mit Getränken an den Strand und unterhielten uns dort einige Zeit, bevor wir in einer Stranddisko noch ein bisschen das Tanzbein schwangen. 

Am nächsten morgen kauften wir uns dann erstmal zwei riesige Avocados sowie Brötchen und Käse und Bananenkuchen, um gemeinsam in der Gemeinschaftsküche des Hostels zu frühstücken. Da an diesem Tag zum Glück viel, viel schöneres Wetter war als am Tag zuvor, begaben wir uns an den Strand und sogar ich sprang sofort ins Wasser. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad ( hab auch schön einen Sonnenbrand kassiert - trotz Eincremen!) folgte nochmals ein kleiner Strandspaziergang und danach das Mittagessen im gleichen Restaurant wie am vorigen Tag - der einzige Unterschied: diesmal gab es Garnelensuppe! 
Da es schon ziemlich spät war ( weil wir morgens sehr lange geschlafen hatten) war es dann auch schon Zeit, den Sonnenuntergang am Strand zu genießen, bevor wir uns nochmal schnell im Hostel duschten um danach direkt unsere Sachen zu packen und uns langsam, aber sicher zur Bushaltestelle zu begeben, denn unser Bus zurück nach Quito fuhr schon um dreiviertel zehn abends. 
Heute kamen wir also um vier Uhr früh zurück im Lauten, kalten Quito an, doch die ( mehr oder weniger) zwei Tage in diesem kleinen Ort am Meer waren schon eine echt schöne Entspannung - vor allem bei der Vorstellung dabei, dass Dezember ist und ihr daheim in Deutschland euch den Arsch abfriert ;D

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